Psychologische Eignungsdiagnostik: Wichtiger Bestandteil des Auswahlverfahren

Es gibt so viele Frauen und Männer, die gerne bei der Polizei Österreich arbeiten würden. Doch natürlich ist es so, dass nicht jeder Bewerber aufgenommen wird. Es gibt außerdem ein Auswahlverfahren, dass die Bewerber zu durchlaufen haben. Zu dem Auswahlverfahren gehört auch die psychologische Eignungsdiagnostik. In der Regel wird das komplette Auswahlverfahren mit Aufnahmetest an zwei Tagen durchgeführt. Was genau eine psychologische Eignungsdiagnostik ist, was es zu beachten gibt und wie du dich gut darauf vorbereiten kannst, zeigen wir dir hier auf der Seite.

Psychologische Eignungsdiagnostik

Muss eine psychologische Eignungsdiagnostik unbedingt sein?

Das Absolvieren einer psychologischen Eignungsdiagnostik gehört zusammen mit dem klinisch psychiatrischen Testverfahren, dem Sporttest und der ärztlichen Untersuchung zu dem Pflichtprogramm, wenn du dich bei der Polizei beworben und in das Auswahlverfahren gekommen bist. Die AMS-Termine für die verschiedenen Tests werden dir rechtzeitig mitgeteilt. Es sollen bei dem Test unter anderem kognitive Fähigkeiten festgestellt sowie Rechtschreibung und Grammatik gecheckt werden.

Auf die psychologische Eignungsdiagnostik kannst du dich gut mit einem Test online vorbereiten. Übungen findest du beispielsweise in dem Online-Kurs.

Wie genau läuft die computerunterstützte psychologische Eignungsdiagnostik ab?

Die praxisorientierte Prozessnorm DIN 33430 bestimmt die psychologische Eignungsdiagnostik. Qualitätskriterien für die berufsbezogene Eignungsbeurteilung sind in dieser Norm formuliert. Das Vorgehen gestaltet sich bei solch einem Test nach der normalerweise immer gleich. Kommst du zum Test, läuft es folgendermaßen ab:

  • Überprüfung der österreichischen Rechtschreibung und Grammatik
  • Test für kognitive Fähigkeiten
  • Lösen unterschiedlicher Aufgaben im Multiple-Choice-Format

Es gibt bestimmte Mindestkriterien, die du bei dem Test einhalten musst. Mindestanforderungen gibt es sowohl im Bereich des kognitiven Testverfahrens als auch im Bereich Rechtschreibung und Grammatik.

Während des Tests musst du am PC verschiedene Aufgaben beantworten und diverse Rechtschreib- und Grammatikübungen absolvieren. Nur dann, wenn die Mindestkriterien im kognitiven Bereich erfüllt sind, geht es im Auswahlverfahren weiter.

Was passiert, wenn die Mindestanforderungen nicht erzielt werden?

Es hängt davon ab, in welchem Bereich du die Mindestanforderungen nicht erreicht hast. Falls du im Rechtschreibung- und Grammatiktest die Mindestkriterien nicht erzielt hast, kannst du den Test innerhalb von 12 Monaten wiederholen, frühstens aber nach 6 Monaten nach der ersten Absolvierung.  Auch wenn du den Test nicht direkt bestehst, kannst du zu dem nächsten Testverfahren, der psychologischen Eignungsdiagnostik, übergehen. Erreichst du allerdings im kognitiven Bereich die Mindestanforderungen nicht, gibt es für dich eine automatische Rückmeldung am PC. Du scheidest in dem Fall direkt aus dem Aufnahmeverfahren aus. Außerdem bist du für ein ganzes Jahr für das Aufnahmeverfahren gesperrt. Während dieser Zeit könntest du eine Weiterbildung in Deutsch und Englisch absolvieren, um besser zu werden. Nach der Jahresfrist kannst du erneut am Aufnahmeverfahren teilnehmen. Absolvierst du den kognitiven Test positiv, geht es im nächsten Zuge direkt zu dem Persönlichkeitsfragenbogen in dem klinisch-psychiatrischen Testverfahren über.

Der kognitive Test ist für dich besonders wichtig, wenn du eine Laufbahn bei der Polizei einschlagen möchtest. Nur wenn du den Test schaffst, geht für dich das Aufnahmeverfahren weiter.

Fazit: Kognitiver Bereich als wichtiger Bestandteil

Die psychologische Eignungsdiagnostik solltest du nicht unterschätzen. Gerade der kognitive Testbereich ist sehr wichtig für das Weiterkommen. Werden die Mindestanforderungen nicht erzielt, darf der Bewerber erst nach einem Jahr erneut am Auswahlverfahren teilnehmen. Der Rechtschreibung- und Grammatik-Test ist ebenfalls von wichtiger Natur, führt aber nicht direkt dazu, dass der Bewerber für ein Jahr gesperrt wird.


Gehe doch auf Nummer sicher und nutze den Plakos Online-Testtrainer. So kannst du dich gut auf die psychologische Eignungsdiagnostik für das Aufnahmeverfahren der Polizei Österreich vorbereiten, um die erforderlichen Mindestkriterien zu erzielen.


 

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  • Psychologische Eignungsdiagnostik: Pixabay
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