Diensthundeführer: Das ist alles wichtig!

Du hast das Auswahlverfahren durchlaufen und die Grundausbildung gut abgeschlossen, steht dir zunächst der Dienst in einer Inspektion bevor. Im Laufe der Zeit kannst du dich jedoch weiterbilden und bei Bedarf sogar eine ganz spezielle Ausbildung absolvieren. Neben Landesverkehrsabteilung, der WEKA und der COBRA gibt es beispielsweise auch die Diensthundestaffel. Die Diensthundeabteilung ist sehr wichtig und bei vielen Beamten beliebt. Aber was genau ist eigentlich die Diensthundestaffel? Wie wirst du zum Diensthundeführer? Was gibt es sonst noch zu beachten? Alle wichtigen Punkte zeigen wir dir hier auf.

Diensthundeabteilung: Welche Aufgaben gibt es?

Die Diensthundeabteilung stellt einen wichtigen Bereich im Polizeidienst in Österreich dar. Das Aufgabenfeld des Diensthundeführers mit seinem Diensthund ist breit gefächert. Unter anderem gehören zu den Aufgaben der Beamten mit Diensthund:

  • Streifendienst
  • Stöbereinsätze
  • Sicherheitsdienst

Gerade dann, wenn bestimmte Stoffe entdeckt und erschnüffelt werden sollen, ist der Diensthundeführer mit seinem Diensthund gefragt. Der Hund hat die Aufgabe, bei einem Stöbereinsatz beispielsweise Drogen, Diebesgut oder Sprengstoff zu erschnüffeln. Die Diensthundeabteilung unterstützt sozusagen bei diversen Amtshandlungen. Aber um erst einmal in diese Abteilung zu gelangen, musst du das Auswahlverfahren absolvieren, die Grundausbildung schaffen und einige Jahre im Polizeidienst im Einsatz sein.

Das Auswahlverfahren ist umfangreich gestaltet. Bereite dich gut auf das Auswahlverfahren vor, indem du beispielsweise unseren Online-Kurs nutzt.

Wie kannst du Diensthundeführer werden?

Einfach so von der Grundausbildung in die Diensthundeabteilung kannst du nicht wechseln. Es gibt bestimmte Voraussetzungen, wenn du Diensthundeführer bei der Polizei Österreich werden möchtest. Nach der Grundausbildung gelangst du automatisch in den Dienst auf der Inspektion. Im Laufe der Jahre hast du die Möglichkeit, dich weiterzubilden und eine umfangreiche Diensthundeführer Ausbildung Österreich zu absolvieren. Die Ausbildung durchläufst du zusammen mit deinem Diensthund. Möchtest du Diensthundeführer werden, ist der Hund sowohl daheim als auch an der Arbeit immer an deiner Seite. Er ist sozusagen dein täglicher Begleiter. Du versorgst den Hund, pflegst ihn und bewältigst mit dem Vierbeiner viele Aufgaben. Hast du zusammen mit dem Diensthund die umfangreiche und anspruchsvolle Ausbildung in der Landespolizeischule für Diensthundeführer bestanden, kannst du dich über den Dienst in der Diensthundeabteilung freuen.

Um als Diensthundeführer aktiv zu werden, musst du eine besondere Ausbildung im Polizeidienst zusammen mit deinem Diensthund absolvieren. Erst nach erfolgreicher Prüfung kannst du als Diensthundeführer zum Einsatz kommen.

Welche Anforderungen an Hundeführer gibt es?

Es gibt natürlich auch einige Anforderungen, die an einen Diensthundeführer gestellt werden. Zunächst einmal ist es wichtig, auch für Wochenendeinsätze oder für Abendstunden zur Verfügung zu stehen. Das Interesse für Tiere muss vorhanden sein. Leute, die sich für solch eine Ausbildung entscheiden, müssen Durchsetzungsvermögen mitbringen, sich konzentrieren können, verantwortungsbewusst sein und eine gute Reaktionsfähigkeit mit sich bringen. Solch eine Beschäftigung erfordert auch eine gewisse körperliche Fitness.

An dich werden viele Anforderungen gestellt. Du musst dir im Vorfeld darüber im Klaren sein, ob du diese Anforderungen erfüllst.

Wie gestaltet sich solch eine Diensthundeausbildung?

Meistens ist es so geregelt, dass die Ausbildung zum Diensthundeführer zusätzlich zum Hauptjob absolviert wird. Du benötigst eine positive Beurteilung von deinem Ausbildungszentrum beziehungsweise dem verantwortlichen Leiter für die Hundeausbildung. Außerdem musst du an einem theoretischen und praktischen Lehrgang teilnehmen und diese mit einer entsprechenden Prüfung abschließen. Hast du alle Dinge geschafft, wirst du schriftlich zum sachkundigen Hundeausbilder durch die zuständige Institution ernannt. Doch auch im weiteren Verlauf während deiner Laufbahn als Hundeführer musst du regelmäßig an Fortbildungsveranstaltungen teilnehmen.

Hast du die Ausbildung zum Diensthundeführer absolviert, kannst du dich als Hundeführer bezeichnen. Du musst allerdings auch immer wieder regelmäßig zu weiteren Fortbildungsmaßnahmen gehen.

Wie hoch ist der Verdienst als Diensthundeführer?

Das Gehalt eines Diensthundeführers hängt von verschiedenen Faktoren ab. Der Dienstgrad spielt eine große Rolle. Ebenfalls kommen die Dienstjahre hinzu, die sich auf den Verdienst auswirken. Neben dem festen Monatsgehalt gibt es auch noch attraktive Zulagen und Prämien. Ebenfalls kommen Mehrleistungen hinzu. Wer beispielsweise in der Verwendungsgruppe E 2a eingestuft ist und zur Gehaltsstufe 5 gehört, der erhält laut Gehaltstabelle knapp 2.140 Euro. Hinzu kommen Funktionszulagen, Wachdienstzulagen und Gefahrenzulagen. Zusammen mit den verschiedenen Zulagen können schnell mehrere Tausend Euro zusammenkommen. Wenn auch noch Mehrleistung anfällt, lohnt es sich richtig.

Der Verdienst als Diensthundeführer ist mit vielen verschiedenen Zulagen bespickt. Je nach Dienstgrad, Einsatz, Mehrarbeit und Gehaltsstufe können mehrere Tausend Euro zusammenkommen.

Fazit: Diensthundeführer werden – es lohnt sich

Die Ausbildung zum Hundedienstführer nach der Grundausbildung und mehrerer Dienstjahre in der Polizeiinspektion kannst du gerne eine Ausbildung zum Hundeführer zusammen mit dem Diensthund absolvieren. Zu verschiedenen Einsätzen wie Stöber- und Sicherheitseinsätze werden Diensthundeführer und Diensthund immer wieder gerufen. Auch die Vergütung eines Diensthundeführers kann sich sehen lassen. Der Weg bis zur Diensthundestaffel ist zwar nicht gerade einfach gestaltet, doch es macht sich durchaus bezahlt. Das Aufgabenfeld ist breit gefächert, sodass die Einsätze garantiert nie langweilig werden. Nach der erforderlichen Ausbildung zum Diensthundeführer können die entsprechenden Beamten zusammen mit dem Hund durchstarten und bei verschiedensten Einsätzen hilfreich sein.


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  • diensthundefuehrer: Pixabay
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