Klinisch psychiatrisches Testverfahren: Das ist wichtig

Du möchtest gerne bei der Polizei in Österreich Karriere machen und dich bewerben? Um überhaupt angenommen zu werden, musst du zunächst ein Auswahlverfahren durchlaufen. Das Aufnahmeverfahren ist ziemlich umfangreich gestaltet und wird in der Regel an zwei Tagen durchgeführt. Unter anderem gehört das „Klinisch psychiatrisches Testverfahren“ dazu, welches du erfolgreich bestehen musst. Dieses Testverfahren läuft am 1. Tag ab. Aber was genau kommt auf dich zu? Gibt es Möglichkeiten, um sich vorzubereiten? Wie schwierig ist es, den Test überhaupt zu bestehen? Die wichtigsten Informationen rund um das klinisch psychiatrische Testverfahren haben wir hier auf unserer Seite zusammengestellt, sodass du dich gut informieren kannst.

Klinisch psychiatrisches Testverfahren

Muss das klinisch psychiatrische Testverfahren zwingend durchlaufen werden?

Möchtest du die Polizeilaufbahn einschlagen und eine Ausbildung absolvieren, kommst du um die verschiedenen Tests nicht herum. Auch das klinisch psychiatrische Testverfahrengehört zu dem Pflichtprogramm, wenn du bei der Polizei Österreich durchstarten möchtest. Nur dann, wenn du den Test gut bestanden hast und Auffälligkeiten nicht festgestellt werden konnten, besteht die Möglichkeit, in den exekutiven Dienst der Polizei aufgenommen zu werden.

Nimmst du an dem klinisch psychiatrischen Testverfahren nicht teil, gibt es keine Möglichkeit, bei der Polizei zu beginnen. Um dich gut vorzubereiten, bietet sich der Online-Kurs an.

Wie läuft ein klinisch psychiatrisches Testverfahren ab?

Bei dem klinisch psychiatrischen Testverfahren handelt es sich um ein Screeningverfahren. Solch ein Verfahren setzt sich im Prinzip aus drei Teilen zusammen. Durch das Testverfahren werden unter anderem folgende Dinge abgebildet:

  • Persönlichkeitsmerkmale
  • Risikoverhalten

Es kann unter Umständen auch zu Auffälligkeiten während des Tests kommen. In dem Fall wirst du von der entsprechenden Landespolizeidirektion darüber informiert. Dennoch besteht die Möglichkeit, das Auswahlverfahren weiterhin zu durchlaufen.

Ein klinisch psychiatrisches Testverfahren ist dafür da, rechtzeitig Auffälligkeiten zu entdecken.

Wie ist das Vorgehen bei Auffälligkeiten während des klinisch psychiatrischen Testverfahrens?

Falls es tatsächlich zu Auffälligkeiten während des Tests gekommen ist, ist für dich die Sache noch nicht vorbei. Du nimmst weiter am Auswahlverfahren teil. Allerdings ist es nötig, dass die Auffälligkeiten durch ein entsprechendes klinisch-psychiatrisches Gutachten widerlegt werden. Um solch ein Gutachten zu erhalten, musst du einen Facharzt für Psychiatrie und Neurologie aufsuchen. Erst dann, wenn ein Gutachten des Spezialisten vorliegt und die Punkte aus dem klinisch psychiatrischen Testverfahren widerlegt werden, ist eine Aufnahme im Exekutivdienst unter Umständen möglich. Das ist aber auch nur dann realisierbar, wenn der Polizeiarzt das Gutachten gesichtet und beurteilt hat.

Kommt es zu Auffälligkeiten, kannst du diese durch ein Gutachten durch einen Facharzt für Psychiatrie und Neurologie widerlegen und somit weiterhin für den Polizeidienst relevant sein.

Was passiert, wenn kein klinisch-psychiatrisches Gutachten vorlegt wird?

Falls du ein entsprechendes Gutachten nicht vorlegen kannst, wirst du auch im späteren Verlauf nicht zum Exekutivdienst in die engere Auswahl gezogen. Du hast 12 Monate Zeit, um den entsprechenden Nachweis zu bringen. Schaffst du das Gutachten des Facharztes für Psychiatrie und Neurologie, welches die Auffälligkeiten widerlegt, erst verspätet heran, ist die komplette Eignungsprüfung erneut zu absolvieren.

Erhältst du von dem Facharzt ein Gutachten, welches die Ergebnisse aus dem Testverfahren widerlegt, hast du weiterhin gute Chancen. Bringe aber das Gutachten rechtzeitig bei, um die Eignungsprüfung nicht noch einmal durchlaufen zu müssen.

Fazit: Ein klinisch psychiatrisches Testverfahren ist ein wichtiger Bestandteil!

Abschließend können wir sagen, dass das Testverfahren zum Check der Persönlichkeitsmerkmale und des Risikoverhaltens der Bewerber von wichtiger Natur ist. Du kannst den Test nicht überspringen. Bei einem unauffälligen Ergebnis steht der Polizei-Karriere nichts im Wege. Kommt es jedoch zu Auffälligkeiten, ist ein widerlegendes Gutachten eines Facharztes für Psychiatrie und Neurologie innerhalb von 12 Monaten wichtig. Die Einhaltung von Fristen ist notwendig, um das Testverfahren nicht noch einmal absolvieren zu müssen.


Bereite dich doch mit dem Plakos Online-Testtrainer gut auf die anstehenden Testverfahren vor und gehe mit gutem Gefühl zu den anstehenden Terminen.


 

image sources

  • Klinisch psychiatrisches Testverfahren: Pixabay
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