Ausbildung Polizei Österreich

Ausbildung Polizei Österreich

Bist du schon fit für den Aufnahmetest der Polizei? Finde es mit unserem Übungstest heraus!

Der computergestützte Eignungstest setzt sich aus den Testkategorien Deutsch, Sprachverständnis, Konzentration, Logik, räumliches Denken und technisches Verständnis zusammen. Die Aufgaben werden immer per Zufallsprinzip aus dem Aufgabenpool ausgespielt. Der beispielhafte Computertest soll dir zeigen, welche Aufgabentypen und Fragen dich im Aufnahmetest der Polizei erwarten und worauf du dich vorbereiten solltest.

Testumfang: 40 Fragen
Prozentsatz zum Bestehen: 50 %
Zeitlimit: 20 Minuten

Testdurchführung: Arbeite dich zügig und konzentriert durch den Test und bleibe nicht bei einer bestimmten Aufgabe hängen: Solltest du mit einer Frage Probleme haben, kehre am Ende des Tests dorthin zurück. Teile dir die Zeit pro Frage ein - im Schnitt zwischen 20 und 30 Sekunden.

1 / 40

Kategorie: Räumliches Denken

Welcher Würfel lässt sich aus der Faltvorlage konstruieren?

 

2 / 40

Kategorie: Deutsch

Wähle die korrekte Schreibweise?

3 / 40

Kategorie: Sprachverständnis

Welches Wort ergänzt die Gleichung sinnvoll?

Weinen : Kummer = Lachen : ?

4 / 40

Kategorie: Technisches Verständnis

Welche Räder drehen sich in dieselbe Richtung wie die Rad A?

5 / 40

Kategorie: Technisches Verständnis

Welche Räder drehen sich in dieselbe Richtung wie Rad A?

6 / 40

Kategorie: Konzentration

Welche zwei Teile müssen kombiniert werden, um diese Figur zu erhalten?

7 / 40

Kategorie: Räumliches Denken

Welche Würfelfläche liegt nachdem Falten gegenüber dem farbigen Quadrat?

 

8 / 40

Kategorie: Räumliches Denken

Welcher Würfel kann nicht aus der Faltvorlage konstruiert werden?

 

9 / 40

Kategorie: Deutsch

Getrennt- oder Zusammenschreibung?

10 / 40

Kategorie: Deutsch

Groß- oder Kleinschreibung?

11 / 40

Kategorie: Deutsch

Was versteht man unter dem Begriff Nimbus?

12 / 40

Kategorie: Sprachverständnis

Welche zwei Wörter haben einen gemeinsamen Oberbegriff?

13 / 40

Kategorie: Konzentration

In welchem Bild hat sich ein Fehler eingeschlichen?

14 / 40

Kategorie: Deutsch

Groß- oder Kleinschreibung?

15 / 40

Kategorie: Räumliches Denken

Welcher Würfel ergänzt die Reihe sinnvoll?

 

16 / 40

Kategorie: Konzentration

Zähle alle Buchstaben v, wenn der Buchstabe w folgt.

17 / 40

Kategorie: Logisches Denken

Welche Vorlage ergänzt sinnvoll das Muster? 

18 / 40

Kategorie: Deutsch

Getrennt- oder Zusammenschreibung?

19 / 40

Kategorie: Räumliches Denken

Aus wie vielen Seitenflächen setzt sich der 3D Körper zusammen?

 

20 / 40

Kategorie: Räumliches Denken

Welche Figur muss erst gespiegelt werden, damit sie mit den anderen Figuren deckungsgleich ist?

 

21 / 40

Kategorie: Technisches Verständnis

Der Pfeil am ersten Rad gibt die Antriebsrichtung vor. Finde heraus, ob sich das letzte Rad in die grüne oder in die rote Richtung dreht.

22 / 40

Kategorie: Technisches Verständnis

Der Pfeil am ersten Rad gibt die Antriebsrichtung vor. Finde heraus, ob sich das letzte Rad in die grüne oder in die rote Richtung dreht.

23 / 40

Kategorie: Konzentration

Zähle alle Buchstaben b mit 2 Strichen.

24 / 40

Kategorie: Deutsch

Groß- oder Kleinschreibung?

25 / 40

Kategorie: Räumliches Denken

Welche Figur kann aus der Faltvorlage konstruiert werden?

26 / 40

Kategorie: Räumliches Denken

Welche Figur muss erst gespiegelt werden, damit sie mit den anderen Figuren deckungsgleich ist?

 

27 / 40

Kategorie: Sprachverständnis

Welches Wort ergänzt die Gleichung sinnvoll?

Monat : Viertel = Vier : ?

28 / 40

Kategorie: Deutsch

Getrennt- oder Zusammenschreibung?

29 / 40

Kategorie: Deutsch

Wähle die korrekte Schreibweise?

30 / 40

Kategorie: Räumliches Denken

Welcher Würfel lässt sich aus der Faltvorlage konstruieren?

 

31 / 40

Kategorie: Deutsch

Wähle die korrekte Schreibweise?

32 / 40

Kategorie: Konzentration

Zähle alle Buchstaben m.

33 / 40

Kategorie: Technisches Verständnis

In welche Richtung fährt der Aufzug mit der Kiste?

34 / 40

Kategorie: Räumliches Denken

Aus welcher Faltvorlage lässt sich der Würfel konstruieren?

 

35 / 40

Kategorie: Logisches Denken

Welche Vorlage ergänzt sinnvoll das Muster? 

36 / 40

Kategorie: Sprachverständnis

Welches Wort hat keine direkte Gemeinsamkeit mit den anderen Wörtern?

37 / 40

Kategorie: Logisches Denken

Welche Vorlage ergänzt sinnvoll das Muster? 

38 / 40

Kategorie: Logisches Denken

Welche Vorlage ergänzt sinnvoll das Muster? 

39 / 40

Kategorie: Logisches Denken

Welche Vorlage ergänzt sinnvoll das Muster? 

40 / 40

Kategorie: Sprachverständnis

Welches Wort hat keine direkte Gemeinsamkeit mit den anderen Wörtern?

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Die Polizei Ausbildung Österreich

Bevor wir ausführlich auf die Polizei Ausbildung in Österreich eingehen, möchten wir dir noch einige Fakten und allgemeine Informationen über die österreichischen Polizei an die Hand geben. Während man umgangssprachlich beim Begriff „Polizei“ meistens an uniformierte, bewaffnete Beamte denkt, umfasst die Polizei in Österreich noch einiges mehr, nämlich auch die Sicherheitsbehörden. Dazu zählen das Bundesministerium für Inneres, die Landespolizeidirektionen der einzelnen Bundesländer und die Bezirkshauptmannschaften samt den dazugehörigen Wachkörpern. Die Kernaufgabe der Polizei ist die Sicherheit der in Österreich lebenden Bürgerinnen und Bürger zu gewährleisten. Als einer von insgesamt 38.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, trägst du entscheidend dazu bei, dass Staat und Gesellschaft zuverlässig funktionieren. 

Wichtigster und größter Wachkörper bei der österreichischen Polizei ist die Bundespolizei, die in ganz Österreich gewöhnliche Polizeiaufgaben erledigt. Die Bundespolizei verfügt über rund 1.000 Polizeiinspektionen mit rund 31.000 Mitarbeitern in ganz Österreich, welche dem Bundesministerium für Inneres unterstellt sind. Folgende Aufgabengebiete gehören zum Arbeitsbereich der Bundespolizei:

  • Dienst im Verkehrswesen (Überwachung des Verkehrs, Aufnahme von Verkehrsunfällen etc.)
  • Kriminalpolizeiliche Ermittlungstätigkeit
  • Aufgaben der Sicherheitspolizei (Schutz und Wache bei Sportveranstaltungen, Demos etc., Suche nach Vermissten, Streitschlichtung etc.)
  • Auf die Einhaltung von Bundes- und Landesgesetzte achten (Jugendschutz, Waffengesetz etc.)
  • Verwaltungsbehörden wie Gerichte, Staatsanwaltschaften etc. unterstützen

Polizeigrundausbildung 24 Monate

Nachdem die Bewerber das Auswahlverfahren erfolgreich bestanden haben, wartet auf sie eine zweijährige Grundausbildung bei der Polizei Österreich. Diese ist sowohl in theoretische als auch in praktische Bereiche gegliedert. Die wöchentliche Arbeitszeit in der Ausbildung beträgt von Montag bis Freitag 40 Stunden (i. d. R. von 7:30-15:30 Uhr). Insgesamt teilen sich die 24 Monate in vier Ausbildungsabschnitte auf. 

1. Basisausbildung – zwölf Monate

Die Basisausbildung umfasst zunächst zwölf Monate und findet in den Polizei-Bildungszentren der jeweiligen Bundesländer statt. In dieser Zeit lernen die angehenden Polizisten in Österreich viele Grundlagen, die sie für ihren späteren Beruf benötigen. Dazu gehören nicht nur einsatztaktische und -technische Fächer wie Waffenkunde, Sport Kriminaltechnik und Informationstechnik, sondern auch eine umfassende Rechtsausbildung. Gelehrt werden dabei die sieben Rechtsfächer Verfassungsrecht und Europäische Union, Strafrecht, Dienstrecht, Verwaltungsrecht, Privatrecht, Verkehrsrecht und Sicherheitspolizeiliche Handlungslehre. In den Rechtsfächern müssen die Auszubildenden am Ende der zwölf Monate auch eine Prüfung ablegen.

2. Berufspraktikum I – drei Monate

Im Anschluss der Basisausbildung folgt das erste Praktikum im zweiten Ausbildungsabschnitt. Hier werden die Aspiranten für drei Monate einer Polizeiinspektionen in Österreich zugeteilt. Dort können sie die erlernten theoretischen Inhalte erstmals in praktischen Situationen anwenden. Beamte des exekutiven Außendienstes stehen dabei immer an der Seite der angehenden Polizisten und machen sie auch Organisationsabläufen vertraut.

3. Präsenzausbildung – fünf Monate mit anschließender Dienstprüfung

Nach drei Monaten kehren die Beamtenanwärter/-innen für die zweite Präsenzausbildung an ihre Polizeischule zurück. In noch einmal fünf Monaten werden die rechtlichen Fächer vertieft und man lernt nicht nur die Inhalte der Rechtsvorschriften, sondern auch die Absicht, die der Gesetzgeber mit ihnen verfolgt. Zudem gehören fortgeschrittene einsatztaktische und -technische Inhalte zur Ausbildung. Die Dienstprüfung findet danach statt.

4. Berufspraktikum II – vier Monate

Nach der Dienstprüfung folgt zum Abschluss der Grundausbildung das Berufspraktikum II in einer Polizeiinspektion. Aufgrund der Tatsache, dass die Polizeiaspiranten ihre theoretische Ausbildung bereits weitestgehend abgeschlossen haben, werden sie nun schon deutlich stärker in den exekutiven Dienst eingebunden. So kann es unter Umständen sein, dass man als Unterstützung bei einer Großveranstaltung, wie beispielsweise einem Fußballspiel oder einer Demonstration zum Einsatz kommt.

Mit erfolgreichen Abschluss der Grundausbildung wirst du zunächst in einer Polizeiinspektion eingesetzt. Dort musst du für mindestens 5 Jahre deinen Dienst bei jener Landespolizeidirektion verrichten, für die du aufgenommen wurdest.

Ausbildungsinhalte

Abgesehen vom Berufspraktikum I und II stehen in der Grundausbildung für den Exekutivdienst noch drei weitere große Lerninhalte auf dem Ausbildungsplan. Die Kompetenzprofile für den uniformierten Polizeidienst, welche sich wie folgt zusammensetzen:

  • Personale und sozialkommunikative Kompetenzen
  • Polizeifachliche Kompetenzen
  • Situationsadäquate Handlungskompetenzen sowie Wahrnehmungs- und Reflexionskompetenzen

1. Personale und sozialkommunikative Kompetenzen

In diesem Bereich spielen die sozialen Kompetenzen eine wichtige Rolle. Hierzu gehört zum Beispiel die Kommunikation mit anderen Team-Mitgliedern, aber auch der Umgang mit Konflikten. Ebenso bekommst du eine Einführung in die Behördenorganisation, in die Berufsethik ,die Menschenrechte und die Gesellschaftslehre. Ebenfalls ein interessanter Teilbereich ist hier zudem die angewandte Psychologie.

2. Polizeifachliche Kompetenzen

Hier steht die Theorie rund um den Dienstalltag im Vordergrund. Das bedeutet, dass du in diesem Bereich zum Beispiel etwas über das Dienstrecht oder die sicherheitspolizeiliche Handlungslehre erfährst. Ebenso stehen das Straf- und Privatrecht, das Verkehrsrecht, das Verfassungsrecht und Europäisches Recht, die Bürokommunikation und die Kriminalistik in diesem Modul auf dem Lehrplan.

3. Situationsadäquate Handlungskompetenzen sowie Wahrnehmungs- und Reflexionskompetenzen

Das Modul mit dem wohl kompliziertesten Namen wird von vielen Polizeischülern als interessantester Teil der Ausbildung beschrieben. Kein Wunder, denn hier kommst du auch bei den theoretischen Inhalten nah an die Praxis heran. Auf dem Stundenplan stehen hier zum Beispiel modulares Kompetenztraining, Einsatztraining, Erste Hilfe, Fremdsprachen und Sport. Darüber hinaus wird ein themenzentrierter Unterricht angeboten.

Eine ausführliche Beschreibung der Ausbildungsinhalte der österreichischen Polizei findest du hier.

Dienst- und Ausbildungsstandorte

Standorte

Wo möchtest du später deinen Dienst verrichten und wohnen? Bist du ein Stadt- oder Landmensch? Bewirbst du dich um einen Ausbildungsplatz in einem bestimmten Bundesland, wirst du mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit auch dort die ersten Jahre deiner Polizeikarriere verbringen. Natürlich kann man später um eine Versetzung bitten, das kann aber dauern und es müssen dafür bestimmte Gegebenheiten vorliegen (z.B.: Planstellen).

Aktuell Ausschreibungen für Ausbildungsplätze im Bundesland deiner Wahl findest du in der Jobbörse. Hier verlinkt: https://bund.jobboerse.gv.at/sap/bc/jobs/index.html?filter_targetGroup=0018

Ausbildungsstandorte

Jedes Bundesland verfügt über ein Bildungszentrum (in NÖ sind es zwei), in dem der Großteil deiner Ausbildung stattfinden wird. Im Normalfall wirst du in dem Bundesland lernen, für welches du einen Ausbildungsvertrag erhältst. Dies ist aber nicht zwingend notwendig und von den Ressourcen der Bildungszentren abhängig. Die Sicherheitsakademie als zentrale Aus- und Fortbildungseinrichtung des Bundesministeriums für Inneres betreibt österreichweit zwölf Bildungszentren mit den Standorten Eisenstadt, Krumpendorf am Wörthersee, Traiskirchen, St. Pölten, Ybbs/Donau, Linz, Wels, Salzburg, Graz, Absam, Feldkirch und Wien.

Die Polizeigrundausbildung erfolgt in der Regel in jenem Bildungszentrum, welches auch im jeweiligen Aufnahmebundesland liegt. Nähere Informationen zu den Bildungszentren erhältst du bei den Aufnahmestellen der Landespolizeidirektionen. Für mehr Informationen zu den einzelnen Ausbildungsstandorten einfach auf das Bildungszentrum klicken:

Eine Übersicht der Ausbildungsstandorte (Kartenansicht) bekommst du im Link: https://experience.arcgis.com/experience/87b29554a74d45c6a92370be9f7b8b7d

Gehalt während der Grundausbildung

Bereits mit Beginn der Grundausbildung verdient ein Polizist in Österreich ein Gehalt. Der Verdienst richtet sich nach der Gehaltstabelle für Beamte des Exekutivdienstes und ist für Aspiranten in der Verwendungsgruppe E 2c geregelt. Während der Grundausbildung bei der österreichischen Polizei erhältst du ein monatlichen Brutto-Verdienst, welcher sich mit jedem Ausbildungsjahr steigert.   

1. Ausbildungsjahr

ca. 1.820 €

2. Ausbildungsjahr

ca. 2.250 €
theoretische Lehrgangsabschnitte
ca. 2.440 €
praktische Lehrgangsabschnitte

Inspektor

ca. 3.900 €
Nach Absolvierung der Grundausbildung

Mit Abschluss der Grundausbildung erfolgt die Übernahme in das öffentlich-rechtliche Dienstverhältnis und die Verwendung in einer Polizeidienststelle. Mit der Ernennung zum Inspektor (3 Monate nach abgelegter Prüfung) steigt auch das Einstiegsgehalt, welches durch verschiedene Zulagen zum Grundgehalt bei ca. 3.900 € brutto liegt. Bitte bedenke, dass die Angabe exakter Verdienstsummen nicht möglich ist, da es 19 verschiedene Gehaltsstufen gibt, die in verschiedene Verwendungsgruppen unterteilt sind. Darüber hinaus kommen noch weitere Funktionsgruppen hinzu, die als Untergruppierung in der Verwendung dienen.

Beispielhafte Darstellung von fiktiven Karriere- bzw. Verdienstmöglichkeiten findest du hier

Genaue Angaben zu den Gehältern für Beamte des Exekutivdienstes kannst du aus der Gehaltstabelle entnehmen.
Hier verlinkt http://login-auf-polizei.at/files/mediadb/1381/p1fm0333qevdl1u0l4oobee118f4.pdf

Nach der Grundausbildung

Mit Abschluss der zweijährigen Grundausbildung und bestehen der Dienstprüfung, wirst du zunächst deine Dienstzeit in einer Polizeiinspektion verrichten. Es erfolgt die Umwandlung des Beamtenverhältnisses auf Lebenszeit. Beachte allerdings, dass du für zumindest fünf Jahre im Bereich jener Landespolizeidirektion Dienst verrichten wirst, für die du aufgenommen wurdest.

Der Streifendienst der Polizei

Nach Absolvierung der Polizeischule wird jede Polizistin bzw. jeder Polizist im Streifendienst einer Polizeiinspektion des jeweiligen Bundeslandes eingesetzt. Der Streifendienst wird an 365 Tagen im Jahr rund um die Uhr durchgeführt und ist eine unverzichtbare Säule der Polizeiarbeit in Österreich. Wesentliche Aufgaben mit denen die Polizistinnen und Polizisten im Streifendienst konfrontiert werden, sind vor allem Fahndungen, Verkehrsunfällen, Diebstahl, Gewaltdelikten, Todesfällen usw. Im Streifendienst werden akute Gefahren abgewehrt, Maßnahmen eingeleitet, Anzeigen aufgenommen und Menschen in Not geholfen. Durch die Tätigkeiten im Streifendienst werden die Grundvoraussetzungen für alle andere polizeiliche Aufgaben geschaffen, um sich später für diese qualifizieren zu können, da Polizeiarbeit von Grund auf erlernt werden muss. Aber nicht nur „junge“ Polizistinnen und Polizisten sind im Streifendienst tätig, sondern auch Bedienstete jeden Alters. 

Arbeitszeitmodelle

Die wöchentliche Arbeitszeit bei der österreichischen Polizei beträgt im Schnitt 40 Stunden. Je nach Funktion und Aufgabe, sind die Polizistinnen und Polizisten im Schicht- oder im Wechseldienst eingesetzt. Darüber hinaus müssen Überstunden geleistet werden, um die Verfügbarkeit der Polizei und die damit verbundene Sicherheit für die Menschen gewährleisten zu können. Wenn Einsätze und Amtshandlungen mehr Zeit beanspruchen, als die angedachte Dienstzeit, müssen Berichte und Anzeigen trotzdem umgehend verfasst werden. Die Überstunden bei der Polizei werden finanziell abgegolten. 

Außendienst

Wechseldienst

  • Individueller monatlicher Dienstplan
  • Ein Plandienstwochenende
  • Zumindest ein dienstfreies Wochenende pro Monat
  • 28 Journaldienststunden (Mehrdienstleistung/Überstunden)

Schichtdienst (meist urbane Gebiete)

  • Gruppendienstplan (5 oder 6 Gruppen zu je zwei Untergruppen)
  • Festgelegter Dienstrhythmus (z.B. Tag – Nacht – Tag – Frei – Frei – Tag….)

Innendienst

Normaldienstplan

  • möglichst gleichmäßige Verteilung der Wochendienstzeit Montag – Freitag
  • Dienstleistungen am Wochenende nur in Ausnahmefällen

Gleitzeit

  • Sonderform des Normaldienstplans
  • Beginn und Ende der Dienstzeit innerhalb festgesetzter Grenzen (Gleitzeitrahmen) selbst bestimmbar
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